Lüftungsleitungen werden je nach Zweck und Einsatz von Luft durchströmt, die wärmer oder kälter ist als die Umgebung. Es ist daher naheliegend, eine Dämmung einzusetzen, die Einflüsse auf die Raumtemperatur und Energieverluste minimiert. Gleichzeitig besteht das Risiko einer Tauwasserbildung auf Lüftungsleitungen, die kalte Außenluft durch Räume mit höherer Raumtemperatur führen. Verlaufen Lüftungsleitungen durch verschiedene Brandabschnitte eines Gebäudes, bestehen darüber hinaus Anforderungen an ihre brandschutztechnische Bekleidung und an geeignete Abschottungen in feuerwiderstandsfähigen Wänden und Decken. Eine Möglichkeit, allen Anforderungen gleichermaßen gerecht zu werden, ist der Einsatz von nichtbrennbaren Dämmstoffen aus Steinwolle. Michael Kaffenberger-Küster fasst zusammen, was dabei zu beachten ist.
Wärmepumpen sind ein zentraler Baustein der Wärmewende und tragen zur Dekarbonisierung von Gebäuden bei. Neben dem Aspekt der Energieeffizienz rückt ein weiterer Faktor verstärkt in den Fokus: die Geräuschentwicklung. Der Hersteller Alpha Innotec erläutert, welche baulichen und technischen Voraussetzungen aus seiner Perspektive gegeben sein müssen, um der Schallentwicklung einer Monoblock-Wärmepumpeneinheit entgegenzusteuern.
4600 Fachbesuchende kamen am 4. und 5. Dezember 2024 zu den VdS-BrandSchutzTagen auf die Koelnmesse. Ein neuer Rekord.
Wie Kiefer Klimatechnik im Neubau der WGV Versicherungsgruppe in Stuttgart mit energieeffizienter Technik für zugfreies Klima sorgt.
Der Holzbau, speziell die Holztafelbauweise, wäre ein probater Ansatz, den wirtschaftlichen seriellen Geschosswohnungsbau voranzubringen. Auch weil dank Musterbauordnung (MBO) und dem kurz vor Fertigstellung befindlichen Entwurf der überarbeiteten Muster-Holzbaurichtlinie (MHolzBauRL) Gebäude bis Gebäudeklasse 5 (GK 5) ohne aufwendig nachzuweisende Abweichungen im Rahmen individueller Brandschutzkonzepte möglich sein werden. Welche Änderungen zu erwarten sind und warum sie Leitungsdurchführungen in der Holztafelbauweise künftig vereinfachen, erläutern Manfred Lippe und Christof Werner.
VdS ehrt den Sprinkler als historische Innovation für die Sicherheitsbranche mit einer Jubiläumskampagne mit eigener Microsite über die Meilensteine seiner Geschichte.
Die Besucher:innen der diesjährigen FeuerTrutz dürfen sich auf ein erweitertes Rahmenprogramm freuen. Das sind die neuen Highlights.
Installateure stehen bei der Realisierung von Projekten vor allem unter Kosten- und Zeitdruck. Planer hingegen stehen in der Verantwortung, ordnungsgemäß zu planen, normative Anforderungen zu erfüllen und im Rahmen der Bauüberwachung die Einhaltung der vertraglich vereinbarten Standards zu gewährleisten. Zudem soll möglichst wenig Platz für Technik und möglichst viel Raum für die Nutzung des Gebäudes zur Verfügung stehen. Alle Baubeteiligten sind deshalb bestrebt, sowohl die Kosten zu minimieren als auch den Platzbedarf so gering wie möglich zu halten. Diesen Interessen kommt eine neu entwickelte Abwassertechnologie entgegen.
Bei der Planung und Montage von Rohrleitungen hat sich der vorbeugende Brandschutz zu einem erheblichen Kostenfaktor entwickelt. Einer der Gründe dafür ist, dass in den Projekten eine Vielzahl an Werkstoffen zum Einsatz kommt. Folglich gibt es auch den Brandschutz betreffend nicht nur die eine Universallösung, die sämtliche Anforderungen erfüllt. Vielmehr gilt es, jeden Anwendungsfall einzeln zu betrachten und die Brandschutzmaßnahmen gezielt darauf auszurichten. Gerhard Lorbeer zeigt Möglichkeiten auf, wie Rohrdurchführungen insbesondere bei Materialwechsel in Entwässerungssystemen normgerecht und gleichzeitig wirtschaftlich abgeschottet werden können.
In den aus Seefrachtcontainern gebauten TIN INN Hotels kommen für den Brandschutz Conlit-Rohrabschottungen der Deutschen Rockwool zum Einsatz.
Uponor bietet 60-minütige, kostenfreie Intensivschulungen zu unterschiedlichen Fragestellungen aus den Themenbereichen Heizen, Kühlen und Trinkwasserinstallation an.
Geberit lädt die SHK-Branche ein, bei der NahDran Tour 2024 gemeinsam das 150-jährige Jubiläum des Sanitärherstellers zu feiern.
In Hotels ist Brandschutz unbestreitbar wichtig. Dies betrifft auch die Gebäudeentwässerung. Entwässerungssysteme müssen im Brandfall beispielsweise eine ausreichende Abschottungswirkung zwischen den Geschossen aufweisen. Viele Jahre lang waren in Hotelgebäuden nicht brennbare Entwässerungsrohre aus Grauguss Standard. Nun stehen viele dieser Bauten vor einer Sanierung, vor einem Umbau oder vor Erweiterungen. Worauf zu achten ist, damit nach Abschluss dieser Maßnahmen die Entwässerungsleitungen die brandschutztechnischen Anforderungen erfüllen, erläutert Daniel Schulz.
Um belastbare Schallwerte seiner Lüftungslösungen bieten zu können, hat Zehnder im firmeneigenen Schalllabor allgemeingültige Messungen durchgeführt.
Auf der Atec-Website können Kunden jetzt mit wenigen Klicks die passende Schallschutzhaube für ihre Wärmepumpe konfigurieren und anfordern.
Leichtbauwände bringen viele Vorteile gegenüber der Massivbauweise mit sich. Sie lassen sich bauzeitsparend schneller und wirtschaftlicher errichten, haben ein geringeres Gewicht und sind bei der Herstellung sowohl energie- als auch ressourcenschonender. Zudem minimieren die leichten Wände Energieverluste und halten Schallschutzvorgaben sicher ein. Sorgen bereitet oft das Thema baulicher Brandschutz an Leitungsanlagen in Leichtbauwänden, die Schachtwände sind. Im Beitrag erläutert Karl-Heinz Ullrich, welche Installationslösungen Rechtssicherheit bieten.
Im Brandfall zählt die Weiterleitung entlang der Haustechnik zu den größten Risiken. Die im Baurecht formulierten Brandschutzziele stellen daher hohe Anforderungen an die Planung und Umsetzung von Objekten. Zu den Risikofaktoren gehören dabei natürlich auch die Rohre und Systeme der Wasserzu- und -ableitung. Daraus ergibt sich eine besondere Verantwortung für die Entwässerungstechnik. Thomas Johner und Mathias Johr geben einen Überblick zu den hierfür relevanten Normen und baurechtlichen Vorgaben und wie diesen produktseitig entsprochen werden kann.
Mit dem neuen Schallschutzprognosetool von Kaldewei und Fraunhofer IBP lassen sich Geräusche sanitärtechnischer Anlagen einfach und individuell nachweisen.
Im Rahmen der VdS-Brandschutztage informiert die Fachtagung in diesem Jahr insbesondere zu Bedingungen für die Brandschutzplanung bei Sonderbauten.
Das Komplettsystem Raupiano Plus zur Gebäudeentwässerung feiert Geburtstag. Das leistet es in den Bereichen Schall- und Brandschutz, sowie Montage.
Brandabwehr im Flachdach ▪ Kabeldurchführungen, Dachlüfter oder Gullys – auch kleine Durchdringungen können dem Feuer den Weg auf das Flachdach ebnen. Maßnahmen für den vorbeugenden Brandschutz zu ergreifen, ist daher eine der Forderungen der DIN 18234. Aus wirtschaftlichen oder statischen Gründen kommen als Alternative zu nicht brennbaren Bauteilen aus Guss vermehrt Systeme aus Kunststoffen zum Einsatz. Und diese benötigen im Durchdringungsbereich besonderen Schutz, damit im Brandfall Feuer und Brandgase nicht von unten nach oben weitergeleitet werden. → Rainer Pieper
Die Brandschutzfibel von Armacell bietet Anleitungen zum Planen und Ausführen der Systemlösungen des Dämmstoffherstellers. Die Arbeitshilfe liegt nun komplett überarbeitet vor.
Schallemissionen von Wärmepumpen ▪ Nach Plänen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sollen bis 2030 vier bis sechs Millionen Wärmepumpen neu installiert werden. Um diese Verbreitung – auch in eng bebauten Gebieten – zu ermöglichen, müssen die Schallemissionen der Außengeräte möglichst niedrig sein. Wie sehen die Werte gegenwärtig aus? Was ist technologisch möglich? Und wie sieht die Zukunft schalltechnisch aus? → Matthias Elsasser
Vorgefertigte Installationsschächte und -vorwände ▪ Wenn ein feuerwiderstandsfähiger Installationsschacht das Ü-Zeichen trägt, handelt es sich um ein Bauprodukt, das als werkseitig vorgefertigte und geprüfte Komponente geliefert wird. Die Vorteile zeigen sich insbesondere an bau- und brandschutztechnisch neuralgischen Punkten wie dem Installationsschacht, wo sich mit den Ver- und Entsorgungsleitungen auch eine Reihe zu erfüllender Vorschriften bündeln. Der Einsatz von vorgefertigten, systemgeprüften und zugelassenen Schacht- und Vorwandsystemen sorgt für eine deutliche Fehlerminimierung und damit die nötige Planungs- und Ausführungssicherheit. Darüber hinaus lassen sich damit der Bauablauf und das Qualitätsmanagement auf der Baustelle optimieren.
Die Richtlinie VDI 2081 Blatt 1 „Raumlufttechnik, Geräuscherzeugung und Lärmminderung“ vermittelt die gesammelten Erfahrungen für den Schallschutz bei RLT-Anlagen.
Brandweiterleitung durch Abwasserleitungen ▪ Der Prüfaufbau für die Zulassung von Abschottungsmaßnahmen für brennbare Abwasserleitungen deckt wichtige Szenarien nicht ab, bei denen durch eine Brandweiterleitung trotz der Verwendung zugelassener Rohrabschottungen nachweislich Sekundärbrände entstehen können. Für Installationsschächte gibt es jedoch eine zugelassene Brandschutzlösung, die diese Szenarien berücksichtigt und weitere Vorteile bietet. So lässt sich eine Brand- oder Rauchausbreitung sowie eine Brand- und Rauchübertragung innerhalb von Installationsschächten verhindern, indem diese hohlraumfrei mit nichtbrennbarer mineralischer Dämmung maschinell befüllt werden. → Friedhelm Simon
Wie laut dürfen sanitär- und haustechnische Geräusche sein? ▪ In den eigenen vier Wänden zählen Entspannung, Erholung, Komfort, Ruhe und ein gewisses Mindestmaß an Privatsphäre zu den wichtigsten Grundbedürfnissen der Bewohner. Besonders der Schallschutz, als Schild vor äußeren und inneren Geräuschen, ist von erheblicher Bedeutung für die Wohn- und Lebensqualität. Das gilt auch für alle von der wasserführenden Gebäudetechnik ausgehenden Geräusche. Der Beitrag erläutert, welche Anforderungen an den Schallschutz zur Sicherstellung der heute üblichen Qualitäts- und Komfortstandards erfüllt sein müssen und worauf es dabei vor allem aus Sicht der Installationsbetriebe ankommt. → Dietmar Stump
Vorgefertigte Raummodule für Studentenwohnheim ▪ Holz als Baustoff gewinnt zunehmend an Bedeutung und inzwischen werden auch immer mehr Mehrfamilienhäuser in Holzbauweise realisiert. Dafür sprechen zahlreiche ökologische und ökonomische Gründe. Mit welchen Anforderungen die Planung und Ausführung solcher Bauwerke verbunden ist und worauf es insbesondere im Bereich der Sanitär- und Heizungsinstallation ankommt, zeigt das Beispiel eines Studentenwohnheims in Göttingen, das aus 200 vorgefertigten und vorinstallierten Holzmodulen errichtet wurde.
Anwendbarkeitsnachweise bei Mischinstallationen ▪ Metallene Rohrleitungssysteme im Strang, flexible Kunststoffrohre als Stockwerksleitungen zur Anbindung der Heizflächen und Sanitärobjekte – derartige Mischinstallationen sind gängige und bewährte Praxis. Weniger praxisgerecht sind oft die für die Abschottung der (brennbaren) Etagenverteilungen erforderlichen Anwendbarkeitsnachweise. Eine Brandschutzabnahme ist aber nur dann möglich, wenn die Bauausführung mit dem Nachweis übereinstimmt. Worauf kommt es also bei Anwendbarkeitsnachweisen für Mischinstallationen an? → Markus Berger
Brandschutztechnisch wirksame Einbindung ▪ Insbesondere bei den zu Sonderdecken zählenden Holzbalkendecken handelt es sich im Fall von Rohrdurchführungen um ein sehr spezielles Thema. Hier wird oftmals vom Inhaber des Anwendbarkeitsnachweises der Rohrabschottung für den Einbau in eine Holzbalkendecke die Bestätigung einer nicht wesentlichen Abweichung gefordert. Dies lässt sich jedoch umgehen, wenn bei der Ausführung auf die brandschutztechnisch wirksame Einbindung der Gesamtlösung in die Holzbalkendecke geachtet wird. → Karl-Heinz Brandenburg und Gerhard Lorbeer
Schallschutz bei Abwassersystemen ▪ „Geprüft nach DIN 4109 ‚Schallschutz im Hochbau‘“ oder „geprüft nach DIN EN 14366 ‚Messung der Geräusche von Abwasserinstallationen im Prüfstand‘“? Ein leidiges Thema, da gerade in Marktübersichten für schalldämmende Abwassersysteme beide Normen mit Werten für geprüfte Schallschutzpegel zum Vergleich herangezogen wurden. Doch mit welcher Norm kann der bauordnungsrechtliche Eignungsnachweis erbracht werden? Klarheit in dieser wichtigen Frage schafft die novellierte DIN EN 14366. → Dietmar Stump
Brandweiterleitung nach unten bei Abwasserrohren ▪ Brandschutz ist kompliziert. Dennoch: Eine vorschriftsmäßige Einhaltung aller Vorgaben ist unabdingbar. Was aber, wenn die Vorgaben einen ungeklärten Bereich aufweisen? Nach einem Brandschutzversuch der IZEG (siehe Infokasten auf dieser Seite) muss der Brandschutz an Abwasserrohrsystemen neu bewertet werden, genauer: die Brandweiterleitung „nach unten“. Ob und wann sich eventuell die Prüf- und Zulassungspraxis ändert, ist noch offen. Unabhängig davon kann es kein Weiter-so-wie-bisher geben. Allein die Sorgfalts- und Aufklärungspflichten von Planern und Fachhandwerkern erfordern nun ein Umdenken. Der Beitrag schildert die Ausgangssituation und fasst die komplexe Lage auf den nächsten Seiten zusammen. Das geht leider auch nicht ganz ohne einen Ausflug in die Brandschutztheorie vonstatten. → Karl-Heinz Brandenburg und Gerhard Lorbeer